Aures unterstützt Bad Bernecker SPD bei Verkehrsentlastung für die Stadt

Zum Glück ohne Stau kam Inge Aures, MdL, (2. von re.) nach Bad Berneck. Mit dabei (v. li.) waren die Stadtratsmitglieder Zuhal Giray, Harry Kröhn, Fraktionsvorsitzender Udo Sauerstein sowie Bürgermeister Jürgen Zinnert.

22. Oktober 2021

Die bei Staus auf der Autobahn A9 ständig wiederkehrende Verkehrsüberlastung der eng bebauten Oberstadt Bad Bernecks ist seit Jahren ein Ärgernis. Mehrfache Gespräche mit zuständigen Behörden und Fachstellen führten zu keiner Änderung. Der SPD-Stadtratsfraktion und Erstem Bürgermeister Jürgen Zinnert reicht es jetzt endgültig. Sie luden die Landtagsabgeordnete Inge Aures ein, um nach Lösungswegen zu suchen.

Die Bad Bernecker SPD fordert seit langem eine bessere Verkehrslenkung bei der Durchfahrt durch die Stadt. „Wenn auf der A9 Stau ist, bedeutet das in Bad Berneck Gefährdungen für die Fußgänger, Nachteile für den Einzelhandel bei uns im Ort, Lärm, Abgase, Beschädigungen an Gebäuden und einen enormen Zeitverlust bei der Ortsdurchfahrt“, erklärte Fraktionsvorsitzender Udo Sauerstein. Bürgermeister Zinnert und er hatten sich deshalb auch an die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Inge Aures, MdL, gewandt. Sie sicherte jetzt bei ihrem Gemeindebesuch und Ortstermin zur Verkehrssituation ihre volle Unterstützung für die Forderung in München zu.

Für Schwerst- und Langkraftfahrzeuge besteht seit Jahren ein Durchfahrtverbot in der Oberstadt, das von Amts wegen weder kontrolliert noch sanktioniert wird. Der Verkehr kommt teils wöchentlich mehrmals fast zum Erliegen. Zwischen Hofer Straße bis zur B 303 verlängere sich die Durchfahrtszeit auf bis zu 60 Minuten. Die Lärm- und Abgasbelastungen hätten Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner und seien als Dauerzustand nicht mehr länger akzeptabel, schildert die Bad Bernecker SPD. Völlig kritisch würde es für Rettungsfahrzeuge und Notfallpatienten, wenn es kein zügiges Durchkommen mehr gibt. Weil die Verbindungsstraßen nie für eine solche Überlastung geplant wurden und keine Gehsteige vorhanden sind, bestünden Gefahren auch für Fußgänger in Wasserknoden.

Die Problematik wurde in den letzten Jahren vielfach mit Behörden und Trägern öffentlicher Belange erörtert. Gespräche im März 2021, im Juni 2021 und im Juli 2021 mit dem Staatlichen Bauamt Bayreuth blieben bislang ohne Wirkung.

„Die Ortsbesichtigung zeigt mir ganz eindrücklich, dass die Situation in Bad Berneck so nicht bleiben kann. Ich möchte die beteiligten Behörden zusammenbringen, um endlich zu einer tragfähigen Lösung zu kommen und für Entlastung zu sorgen“, so Aures nach dem Gespräch vor Ort. Sie versicherte, die Angelegenheit im Landtag in München einzubringen.

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