Bahnchaos im Münchner Umland: SPD fordert mehr staatliches Geld für Schienenverkehr

08. Februar 2019

Verkehrspolitische Sprecherin Inge Aures: Bayern muss aus Klimaschutzgründen die Mobilitätswende dringend unterstützen

Anlässlich der Pannenserie bei den Bahnstrecken im Münchner Umland, wie etwa der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), fordert die verkehrspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Inge Aures ein stärkeres Augenmerk der Staatsregierung auf Schienenverkehr. "Bayern braucht aus Klimaschutzgründen die Verkehrswende weg vom Auto. Bahnen, die nicht nur bei Wetterchaos für ständigen Ärger bei den Fahrgästen sorgen, sind da außerordentlich kontraproduktiv", stellt Aures fest. "Die Staatsregierung ist hier in der Pflicht, entsprechend finanziell nachzubessern."

Der Erhalt und Ausbau der bayerischen und der deutschen Schieneninfrastruktur leide seit vielen Jahren unter der fehlenden notwendigen Finanzausstattung, betont Aures. "Damit das System Schiene auch in Bayern eine Zukunft hat, muss der für das Netz verantwortlich Bund seine Investitionsmittel deutlich erhöhen. Umweltschonender und attraktiver Schienenverkehr in Bayern braucht aber auch ein zusätzliches finanzielles Engagement des Freistaats. Dazu muss der Elektrifizierungsgrad von bisher nur 50 Prozent deutlich gesteigert werden."

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