Lippenbekenntnisse reichen nicht aus - Söder muss mehr Geld in öffentlichen Nahverkehr investieren!

06. Februar 2019

Verkehrspolitische Sprecherin Inge Aures: Mehr Anreize für Umstieg von Auto auf ÖPNV setzen!

Die verkehrspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Inge Aures fordert anlässlich der heutigen Äußerung des Ministerpräsidenten zu mehr bayerischem Nahverkehr mehr Mittel, um den Ausbau zu ermöglichen. "Es reicht nicht, dass der Ministerpräsident bekundet, er wolle gern mehr Nahverkehr - und dass die Kommunen sich bitteschön besser vernetzen und ein besseres 'Bewusstsein' bekommen sollten", erklärt Aures. "Die Forderung ist in sich richtig, aber insbesondere in ländlichen Regionen krankt es vor allem an der Finanzierung. Hier muss die Staatsregierung sehr viel mehr Geld investieren, damit sich der Umstieg von Auto auf Bus und Bahn lohnt."

Es sei empörend, dass der Ministerpräsident die Stadt München kritisiere, die erst vergangene Woche den Ausbau von ÖPNV und Radverkehr diskutiert habe. "Zwei Drittel der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr nutzen täglich die Münchner S-Bahn - für die das Land mitzahlt, also auch mit verantwortlich ist. Wenn man sich anschaut, wie lange es ein Zaudern um die zweite Stammstrecke seitens der Staatsregierung gab, sollte sie sich jegliche Kritik an Verspätungen oder Zugausfällen jetzt sparen. Auch hier braucht es stattdessen deutlich mehr staatliche Investitionen."

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