Aures stimmt Marktschorgaster Genossen auf Wahlkampf ein

31. August 2018

Mit einer sehr engagierten und aufmunternden Rede stimmte die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags und SPD-Kreisvorsitzende Inge Aures die Genossinnen und Genossen des SPD-Ortsvereins Marktschorgast bei der öffentlichen Mitgliederversammlung im Café „Regina“ auf die im Herbst anstehenden Landtags- und Bezirkswahlen ein.

„Mit Inge Aures haben wir eine durchsetzungsstarke Vertreterin in München, die sich für den ländlichen Raum nachhaltig und eindrucksvoll einsetzt. Als gebürtige Frau aus dem Oberland weiß sie, wo den Menschen hier der Schuh drückt“, lobte eingangs Ortsvereinsvorsitzende Angelika Munk den Einsatz von Inge Aures.

Die Abgeordnete verwies in ihrer Rede auf die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung. „Erst als der politische Druck zu groß wurde, ist die CSU-Mehrheit im Landtag eingeknickt. Endlich müssen die Bürgerinnen und Bürger bei Vollausbauten der Straßen nichts mehr bezahlen. Wir werden aber wachsam bleiben, damit nicht die Städte und Gemeinden auf den Kosten sitzen bleiben.“

Auch beim Untersuchungsausschuss zum Verkauf der Wohnungsgesellschaft GBW und deren Wohnungen, dem Inge Aures angehörte, werde man die CSU und den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder nicht aus der Verantwortung lassen. „Als Finanzminister hätte Herr Söder die GBW aus dem Besitz der Bayerischen Landesbank herauskaufen können. Aber er hat die 33.000 GBW-Wohnungen verscherbelt und damit die größte sozialpolitische Fehlentscheidung der CSU-Staatsregierung der letzten Jahrzehnte mit zu verantworten.“

Abschließend betonte Inge Aures noch die Bedeutung eines Anschlusses des Kulmbacher Landes an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). „Die SPD hat eine Vielzahl an Initiativen gestartet, damit unser Landkreis in das VGN-Gebiet mit aufgenommen wird. Und plötzlich melden sich diejenigen zu Wort, die ursprünglich gegen einen VGN-Beitritt waren. Das verstehe wer will“, so Aures.

Die CSU, so der Hofer Landtagsabgeordnete Klaus Adelt, propagiere stets das Feld der inneren Sicherheit für sich, gleichzeitig lässt sie aber die Polizeibeamtinnen und –beamten im Stich. „Es kann und darf nicht sein, dass unsere Dienststellen dauerhaft unterbesetzt sind und die Kolleginnen und Kollegen einen Berg an Überstunden vor sich herschieben.“ Die Polizei müsse endlich eine vernünftige Personalausstattung erhalten. In Oberfranken liegt die personelle Unterbesetzung bei 10,7 Prozent.

Aures zeichnete noch langjährige Genossen für ihre Parteizugehörigkeit aus. Für 65 Jahre wurde Andraes Schmidt ausgezeichnet, 60 Jahre gehört Ehrenmitglied Ewald Nüssel der SPD an. Für jeweils 40 Jahre wurden Herbert Munk und Heinrich Feulner ausgezeichnet, Helga Gallasch und Petra Tröger gehören jeweils 30 Jahre der SPD an. 25jährige Mitgliedschaft konnten Klaus Zwickenpflug und Andreas Klatt begehen.

Bezirkstagskandidat Holger Grießhammer betonte die Wichtigkeit des Bezirks Oberfranken. Die Versorgung der Menschen in den Bezirkskliniken ist ein wichtiger Punkt der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.

Laut Grießhammer beschäftigt der Bezirk Oberfranken ca. 2.000 Mitarbeiter und ist damit ein großer Arbeitgeber im sozialen Bereich.

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