Alkoholisierte LKW-Fahrer: SPD stellt Anfrage zur Situation auf Bayerns Autobahnen

28. Januar 2019

Verkehrspolitische Sprecherin Inge Aures: Staatsregierung muss auch aus Sicherheitsgründen ein Konzept vorlegen, Lastverkehr verstärkt auf die Schiene umzulegen

Einer großangelegten Kontrollaktion in Hessen am Sonntag abend hat bei gut 15 Prozent von 1200 kontrollierten LKW-Fahrer Alkohol im Atem nachgewiesen - bei 79 aller LKW-Fahrer wurde mehr als 0,5 Promille gemessen. Die verkehrspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Inge Aures ist alarmiert und kündigt eine Anfrage an die Staatsregierung an. "Von alkoholisierten LKW-Fahrern geht eine immense Gefahr aus. Die Staatsregierung muss die Polizei auch in Bayern verstärkt kontrollieren lassen." Flankierend sei endlich ein Konzept notwendig, um mehr Lastverkehr von der Straße auf die Schiene umzulegen. "Nicht nur aus Klimaschutzgründen ist es sinnvoller, Güterzüge zu nutzen statt LKW", betont Aures. "Und LKW-Fahrer, die die Sonntage aufgrund des Fahrverbots auf Autobahnraststätten verbringen, anscheinend aus Langeweile trinken und anschließend zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden, darf es nicht geben. Hier muss darüber nachgedacht werden, ob gegebenenfalls härtere Regularien notwendig sind."